Wenn sie die bekanntesten Hungaricums aufzählen sollten, würte Ihnen der ungarische Schnaps, Pálinka unter den ersten einfallen. Auf dem Lande wurde bei Weinlesen oder bei Schweineschlachten oder nach erfolgreichen oder erfolglosen Hasenjagden der Tag immer mit einem Glas Schnaps beendet. Überall wurde ein anderer bevolzugt. E gab überall Fachleute in diesem Beruf, die aus den Früchten einer Landschaft schmackhaftes Getränk haben gewinnen können.

 

Dieses Destillat ist unser, aus Ungarn. Es ist genauso unsere nationale Besonderheit, wie der Tokajer Ausbruch, der Paprika oder die ungarische Salami. Beehren wir uns selbst, unsere Umgebung und diesen Schatz dadurch, dass wir dessen Konsumtion nie übertreiben. Denn die gewissen vier Zentiliter, die einem Erwachsenen täglich empfohlen sind, genügen ebenso als Appetiterreger, wie auch als Mittel gegen die Winterkälte oder die Sommerhitze....

 

Ab ersten Mai 2004 ist Ungarn offiziell Mitglied der Europanischen Union. Die Administratoren der Union, die einen verfeinerten Geschmack haben, haben unserem Land als Hungaricum das Recht für den Gebrauch der Benennung Pálinka zugesagt. Sie würden uns die Ehre erweisen, darauf zu trinken, dass Ungarn als ein neuer, erfolgreicher Mitglied der Europanischen Union eine Heimat für alle unsere Landsleute darstellen kann.

 

Ein Pálinka sollte nie gekühlt werden, denn seine Würze kann nur handwarm zur Geltung kommen. Ebenso wichtig ist die Form des Glases; das gefüllte, unten bauchige, nach oben enger werdende Gläschen sollten wir vor dem Schluck trotzt des gaumenreizenden Duftes eine bis zwei Minuten lang mit den Händen umschliessen, damit der darin befindliche Edeltrank unsere Körpertemperatur übernimmt. Es lohn sich die sogenannte Trockenprobe durchzuführen: Nachdem wir ihn hinuntergegossen haben, stellen wir unsere Trinkgelegenheit für zehn bis fünfzehn Minuten bei Seite - das hält auch unsere Selbstbeherrschung in Training - und dann sollten wir hineinschnüffeln; wenn es sich um einen echten Pálika handelt, können wir nur reinen Obstduft riechen.Wichtig ist auch das bei der Weinverkostung kennengelernte „Kauen”, denn Geschmack und Würze dieses Nasses zeigen sich richtig im Mundwinkel, unter der Zunge an den Geschmacksknospen.

Dieser

edle Brand

gehört uns

Ungarn.

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